星期日,  4. 十二月 2016  -  11:19:47
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Eiskunstlauf


 

Beim Eiskunstlauf geht es um die kunstvolle Ausführung von Pirouetten, Schritten und Sprüngen auf dem Eis, meist mit musikalischer Untermalung. Den Zuschauern wird eine richtige Show geboten. Gleichzeitig geht der sportliche Charakter beim Eiskunstlauf nicht verloren. Die Sprünge können einfach, doppelt, dreifach und teilweise vierfach gesprungen werden.

Wichtige Sprünge sind unter anderem der

  • Dreiersprung (Three Turns)
  • Salchow, Toe-Loop
  • Rittberger (Loop)
  • Flip
  • Lutz
  • Axel
  • Spreizsprung (Split)
  • Euler

oder der

  • Butterfly

Die Pirouetten (Spins) stammen aus dem Ballett und sind Drehungen auf einem Bein.

Es gibt drei Kategorien (Stand-, Sitz- und Waagepirouetten) mit einer Vielzahl von Variationen. Pirouetten können vorwärts oder rückwärts, in Paarposition (Paarlaufpirouetten, pairs spins) oder durch die Aneinanderreihung mehrerer Pirouetten kombiniert werden (Pirouettenkombination, spin combination).

Wichtige Pirouetten sind unter anderem:

  • die Biellmann-Pirouette
  • der Layback Spin

und die

  • Todesspirale

 

Gebräuchliche Schrittfolgen sind unter anderem:

  • Arabeske
  • Ausfallschritt (Lunge)
  • Choctow
  • Gegenwende (Counter)
  • Mohawk

oder die

  • Spirale.

 

Eiskunstlauf entstand in Großbritannien und wurde bereits damals vom Eisschnelllauf unterschieden.

1814 fand der erste Wettkampf statt und bald verbreitete sich der Eiskunstlauf in ganz Europa und den USA, wo Tanzelemente sowie Musik eingesetzt wurden.

1881 wurde in Wien das erste systematische Lehrbuch mit dem Titel „Spuren auf dem Eise“ herausgegeben, woraus die erste Wettkampfordnung abgeleitet wurde, die von der internationalen Eislaufunion übernommen wurde und mit zahlreichen Änderungen bis heute gilt.

1882 wurden in Wien die ersten internationalen Eiskunstlaufwettkämpfe nach der Wettkampfordnung (Regulativ) ausgetragen.

1891 fand die erste Europameisterschaft und 1896 die erste Weltmeisterschaft in St. Peterburg statt.

Frauen wurden aus medizinischen und sozialen Gründen lange Zeit vom Eiskunstlauf ausgeschlossen. Die ersten Damenbewerbe fanden 1906, die ersten Weltmeisterschaften für Damen 1908 und die ersten Europameisterschaften sowie Paarlauf-Europameisterschaften 1930 statt.

Seit den Olympischen Sommerspielen 1908 ist Eiskunstlauf eine olympische Disziplin und war 1924 die erste Olympische Wintersportart, sowie die erste Olympische Sportart, bei der es Wettbewerbe für Damen gab.

Ausrüstung

Beim Eiskunstlauf werden lederne Schnürstiefel getragen, an deren Unterseite Stahlkufen befestigt sind. Die getragenen Kostüme sollen zur Untermalung der Vorführung dienen. Frauen mussten sich früher auch beim Eiskunstlauf an die viktorianische Kleiderordnung halten und in Wollkleidern und Unterröcken antreten, wodurch die Bewegungen massiv erschwert wurden. Die Norwegerin Sonia Henie hat durch ihren Auftritt bei den Olympischen Winterspielen 1924 in kurzem Rock eine Modernisierung der Kleider bewirkt und Frauen dürfen seit damals in enganliegenden Kostümen antreten.

Hall of Fame

  • Jackson Haines
  • Eduard Engelmann jr.
  • Ulrich Salchow
  • Werner Rittberger
  • Sonja Henie
  • Karl Schäfer
  • Tonya Maxine Harding
  • Katarina Witt

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