星期日,  4. 十二月 2016  -  19:19:59
Poker, Sports Betting, Casino Poker, Sportwetten, Casino BonusBonusBonus.cz BonusBonusBonus.sk Poker, kasyno, bukmacher BonusBonusBonus.hu BonusBonusBonus.ru BonusBonusBonus.cn BonusBonusBonus.hk Poker, Sports Betting, Casino

Die Formel 1


Allgemeine Informationen

Die Formel 1, oder F1, ist eine vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) festgelegte Formelserie; also eine Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und Bedingungen, in deren Rahmen die Formel-1-Weltmeisterschaft , ausgetragen wird (offizieller Name: FIA = 'FormulaOne World Championship'). Das heißt, „Formel 1“ bezeichnet nicht, wie vielfach angenommen, die Rennserie selbst, sondern lediglich den oben erwähnten Katalog an Regeln der bei den Rennen angewandt wird.

Die Formel 1 ist die anspruchsvollste Rennserie des Formelsports die von der FIA veranstaltet wird, umgangssprachlich wird sie allerdings mit der Weltmeisterschaft selbst gleichgesetzt.

Da die Formel 1, im Vergleich zu anderen Formelserien, von den Teams von Fahrern und Konstrukteuren sowohl in technischer, fahrerischer und finanzieller Hinsicht am meisten fordert, wird sie auch als Königsklasse bezeichnet.

Im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft wird jedes Jahr der beste Fahrer und das beste Team von Konstrukteuren ermittelt, in der Fahrer-WM wird bei jedem Rennen an die acht besten Fahrer eine bestimmte Anzahl von Punkten vergeben und der Fahrer der am Ende der Saison am meisten Punkte hat, erhält den Weltmeistertitel. Nachdem jedes Konstrukteursteam zwei typengleiche Fahrzeuge und natürlich zwei Fahrer ins Rennen schickt, wird das Sieger-Team ermittelt, indem die Punktezahlen der beiden Fahrer addiert werden. Seit dem Jahr 2003 gilt folgendes Punktesystem:

1. Platz: 10 Punkte

2. Platz: 8 Punkte

3. Platz: 6 Punkte

4. Platz: 5 Punkte

5. Platz: 4 Punkte

6. Platz: 3 Punkte

7. Platz: 2 Punkte

8. Platz: 1 Punkt

Der Grand Prix

Als Grand Prix, oder Große Preise, werden die Einzelrennen einer Saison bezeichnet, normalerweise werden diese nach dem Land benannt, in dem sie stattfinden, z.B. als Grand Prix von Großbritannien. Wenn in einer Saison mehrere Rennen in einem Land stattfinden, wird dann für das zweite ein anderer Name gefunden, so gab es beispielsweise bereits mehrere Gran Prix von Europa – so wurde das jeweils zweite Rennen in England, Spanien oder Deutschland genannt.

Die Renndistanz bei einem Gran Prix beträgt üblicherweise um die 305 km, nur beim Grand Prix von Monaco, bei dem aufgrund der engen und verwinkelten Gassen nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 150 km/h möglich ist, beträgt die Renndistanz nur 260,520 km, damit die maximale Renndauer von 2 Stunden nicht überstiegen wird.

Das Programm eine Grand Prix-Wochenendes ist für die Fahrer dichtgedrängt, am Freitag (bzw. Donnerstag beim Großen Preis von Monaco) finden zwei freie Trainingseinheiten statt, am Samstag weitere Trainingseinheiten und das Qualifying und am Sonntag startet, nach einer Einführungsrunde, bei der die Fahrer sich bereits in der Reihenfolge aufstellen, die beim Qualifying ermittelt wurde, das eigentliche Rennen.

Das Qualifying

Seit der Saison 2006 läuft das Formel-1-Ausscheidungsverfahren folgendermaßen ab:

- 1. Durchgang: Alle Fahrer dürfen mit einer von ihnen gewählten Treibstoffmenge starten und in den ersten 15 Minuten beliebig viele Runden fahren, die sechs Fahrer mit den schlechtesten Rundenzeiten dürfen an den weiteren Qualifying-Durchgängen nichtmehr teilnehmen, dafür dürfen sie für das Rennen nachtanken.

- 2. Durchgang: Auch hier werden die sechs schlechtesten Platzierungen von der dritten und letzten Ausscheidungsrunde ausgeschlossen.

- 3. Durchgang: Hier werden innerhalb von weiteren 15 Minuten die Startplätze eins bis zehn ermittelt, die besten zehn Piloten starten nun das Rennen mit derselben Treibstoffmenge, mit der sie auch ins Qualifying gegangen sind.

Weiteres Reglement und Flaggen

Seit Beginn der Saison 2006 sind in der Formel 1 Reifenwechsel während des Rennens wieder erlaubt, was die Motorisierung der Formel-1-Boliden betrifft, müssen seit demselben Zeitpunkt V8-Motoren mit 2,4 Liter Hubraum eingesetzt werden. Außerdem unterschrieben alle F1-Teams am 8. März 2006 ein Abkommen, in dem sie sich einverstanden erklären, sich auf 36 Testtage während der Saison zu beschränken.

Wenn sich ein Fahrer regelwidrig verhält, das heißt wenn er z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse nicht beachtet, können von der Rennleitung Strafen verhängt werden, diese werden dem Fahrer durch Flaggen kommuniziert, abgesehen davon werden Flaggen auch dazu verwendet, die Fahrer seitens der Rennleitung über eventuelle Gefahrensituationen oder ähnliches zu informieren.

Kurze Geschichte der Formel 1

Die eigentliche Formel-1-Weltmeisterschaft wird erst seit 1950 ausgetragen, zuvor existierte kein einheitlicher Regelkatalog, es gab beispielsweise bis 1937 keine Hubraumbeschränkung. Bereits seit dieser Zeit gibt es auch den berühmten Grand Prix von Monaco, heute das einzige Rennen, das nicht auf einer normalen Rennstrecke, sondern auf den Straßen der Stadt Monte Carlo im Fürstentum Monaco ausgetragen wird.

In den beiden ersten Rennsaisons (1950 und 1951) war es die Alfetta von Alfa Romeo, die das Renngeschehen mit ihrem Kompressor-Motor und den Fahrern Giuseppe Farina und Juan Manuel Fangio dominierte; Ende 1951 zog sich Alfa Romeo, nach 20 erfolgreichen Jahren, aus dem Rennsport zurück.

Mercedes entschloss sich im Jahr 1954, nachdem neue, preiswertere Regeln in Kraft getreten waren – in der Formel 1 waren aufgeladene Motoren bis 750 cm³ oder Saugmotoren bis 2500 cm³ zugelassen, in der Formel 2 bis 1500 cm³ - wieder in das Renngeschehen einzusteigen. Das deutsche Autohaus ging mit dem Mercedes-Benz W196 an den Start und Juan Manuel Fangio holte prompt den Weltmeistertitel.

Sehr zum Nachteil der kleinen, britischen Teams Vanwall, Cooper, Lotus und BRM, von denen alle außer BRM keine eigenen Motoren bauen konnten und deshalb auf Coventry-Climax angewiesen waren, wurden die Regeln, die bis dahin nur in der Formel 2 gegolten hatten zwischen 1961 und 1965 zum F1-Standard erhoben und Ferrari – das Team war bereits in der F2 erfolgreich – damit automatisch in diese, höhere Liga erhoben. Durch diese Änderungen im Regelwerk versuchte sich auch Porsche im Jahr 1962 in Formel 1, holte einen Titel und stiegt dann aber wegen der enormen Kosten wieder aus. In den darauffolgenden Jahren wurden vor Allem die Regeln, die die Motorisierung der Boliden betraf, immer wieder geändert, in dieser Zeit dominierte Lotus das Renngeschehen, als allerdings der Motorenbauer Cosworth den Ford-DFV-V8-Motor, den zuvor nur Lotus verwendet hatte, ab 1968 auf den freien Markt brachte sollte sich das schlagartig ändern. In der Zeit nach 1968 gewannen mehrere Teams, die diesen kompakten und zuverlässigen Motor verwendeten, damit insgesamt 155 Einzelrennen und 12 Weltmeisterschaften, was den Motor zum bisher erfolgreichsten Motor in der Geschichte der Formel 1 machte.

Aufgrund immer steigender Sicherheitsstandards wurden lange Strecken wie der Nürnburgring in den 1970er Jahren für den Formel-1-Rennbetrieb geschlossen – zu geringe Streckenbreite, fehlende Sturzräume und die Tatsache, dass durch die hohe Streckenlänge die Dauer bis zum möglichen Eintreffen von Feuerwehr- und Rettungswagen zu lang wurde – machten diese Strecken inakzeptabel.

In den 80er-Jahren lösten Turbomotoren die bis dahin erfolgreichen Saugmotoren an der Spitze der WM-Rennen ab, im Jahr 1986 erschien dann auch der bisher stärkste Rennwagen der Geschichte - der Benetton-BMW brachte im Training geschätzte 1350 PS.

In den 90er-Jahren wurden die Sicherheitsstandards bei den Rennen immer höher, außerdem wurden immer mehr technische Innovationen umgesetzt. Vor Allem aufgrund zweier schrecklicher Unfälle im Jahr 1994 wurde außerdem die Leistungsbegrenzung für Formel-1-Boldien heruntergeschraubt. Trotzdem gelingt es den Konstrukteuren immer wieder, aus den 2,4 Liter V8-Motoren mehr Leistung herauszuholen, mittlerweile gibt es Motoren die 920 PS und 19.800 U/min. leisten. Außerdem ist es seit 2006 verpflichtend, dass die Aggregate mindestens zwei Rennwochenenden durchhalten.


Bonus-King

 

---

Tag Cloud

---