星期日,  11. 十二月 2016  -  14:48:36
Poker, Sports Betting, Casino Poker, Sportwetten, Casino BonusBonusBonus.cz BonusBonusBonus.sk Poker, kasyno, bukmacher BonusBonusBonus.hu BonusBonusBonus.ru BonusBonusBonus.cn BonusBonusBonus.hk Poker, Sports Betting, Casino

Motorradsport


Allgemein

Beim Motorradsport geht es um das Bewegen von Motorrädern oder Motorrädern mit Seitenwagen im sportlichen Wettkampf.

Dies ist die allgemeine Definition für Motorradrennen, aufgestellt von der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM). Motorradsport-Wettbewerbe werden auf internationalem Level von der FIM sowie europaweit von der Union Européenne de Motocyclisme (UEM) überwacht und geregelt. 

Disziplinen und Klassen im Motorradsports

Straßen- bzw. Rundstreckenrennen

  • Motorrad-WM (z.B. MotoGP)
  • Motorrad-EM
  • Superbike-WM
  • Supersport-WM bis 600 cm³
  • Stocksport FIM Cup
  • Endurance wie 24-Stunden-Rennen
  • Rennen ohne WM-Status
  • Straßenrennen wie Tourist Trophy oder Macao Grand Prix
  • Bergrennen
  • Supermono
  • Veteranenrennen
  • Dragster

Rennen im Gelände

  • Motocross
  • Endurosport und Cross Country
  • Trial
  • Hillclimbing (Ohne WM-Status)

Rennen auf der Straße und im Gelände

  • Rallye Raid wie z. B. Rallye Paris-Dakar
  • Supermoto

Rennen auf einer Bahn

  • Sandbahn
  • Langbahn
  • Speedway
  • Dirttrack oder Flattrack (in den USA)
  • Grasbahn
  • Eisspeedway

Sonderformen

  • Skijöring
  • Freestyle
  • Motoball

Motorrad-WM

Obwohl für fast jede Motorrad-Disziplin bzw. für fast alle Klassen Weltmeisterschaften ausgetragen werden, meint man mit „Motorrad-WM“ oft nur die Meisterschaften für Straßenmotorräder (dies ist die erste Kategorie, in der jemals eine Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, sie wurde 1949 von der FIM ausgeschrieben), wobei die Motorräder in erster Linie nach Hubraum und Arbeitsweise eingeteilt werden. Zur Rennkategorie der Straßenmotorräder gehören der Moto GP, die 250 und 125 ccm Klasse sowie unter anderem die Superbike und Supersport-Klasse, sowie natürlich die erst 2002 eingeführte Klasse des MotoGP.

Geschichte der Motorrad-WM

Die Motorrad-WM wurde, wie bereits erwähnt, erstmals im Jahr 1949 von der FIM ausgeschrieben, in der ersten Zeit wurde die Weltmeisterschaft für die Hubraum-Klassen 50 ccm, 125 ccm, 250 ccm,350 ccm und 500 ccm bzw. ausschließlich 500 ccm bei den Beiwagenmaschinen ausgetragen. Die Motorradmarken die in den Anfangsjahren der Motorrad-WM dominierten waren meist englische und italienische Marken, deren Motorräder mit Viertaktmotoren ausgestattet waren.

Erst in den 1970er Jahren wurden diese Viertaktmaschinen von der Weltspitze vertrieben. Die neuen, sehr wettbewerbsfähigen Siegermotorräder waren zum Großteil japanische Zweitaktmaschinen, den ersten Weltmeistertitel auf einer Zweitaktmaschine erlangte der Italiener Giacomo Agostini. Agostini war wohl der beste Motorradrennfahrer dieser Zeit, er holte sowohl in der 350er Klasse als auch später in der 500er Klasse einige Siege (15facher Weltmeister) und schaffte es, auch nachdem die altbewährten Viertaktmaschinen von der Zweitaktern aus Japan schon fast völlig vertrieben worden waren, am Nürnburgring einen WM-Titel auf der Viertakt-MV Agusta zu holen.

In den 1980er Jahren gab es einige Änderungen sowohl im Reglement als auch im Rennprogramm, so wurde der bis dahin übliche Start durch Anschieben durch einen stehenden Start bei laufendem Motor ersetzt. Außerdem wurde 1984 die sogenannte „Schnapsglas-Klasse“ (50 ccm) durch die 80 ccm Klasse ersetzt und die 350er Klasse wurde gänzlich abgeschafft, was den damaligen Weltmeister, Toni Mang, zum ewigen Weltmeister werden ließ. Auch in den 1990er Jahren wurden weitere Klassen abgeschafft, sodass die Weltmeisterschaft bis 2001 nur in den Klassen 125 ccm, 250 ccm und 500 ccm ausgetragen wurde. Da das Regelwerk von der FIM bis 2001 nicht angepasst wurde, war es nun so, dass die Motorradhersteller eigens für die Weltmeisterschaft in die Entwicklung von nicht mehr zeitgemäßen Zweitaktmotoren investieren mussten, wo doch stärkere Straßenmaschinen in Serienproduktion schon längst nurmehr mit Viertaktmotoren ausgestattet wurden. Im Jahr 2001 wurde dann auf Druck japanischer Motorrad-Hersteller (vor Allem Honda) das Regelwerk verändert und ab der Saison 2002 die MotoGP-Klasse statt der 500 ccm Klasse eingeführt.

Seit 1988 hat sich außerdem die Superbike-WM entwickelt, im Rahmen dieser Weltmeisterschaft starten Motorräder mit wahlweise zwei oder vier Zylindern, wobei die Vierzylinder bis 750 ccm Hubraum zugelassen sind und die Zweizylinder bis 1000 ccm Hubraum.

Nun etwas über die wohl beliebteste Disziplin der Motorrad-WM

MotoGP

Wie bereits erwähnt, wurde nach 2001 die 500er Klasse in der WM durch die MotoGP-Klasse ersetzt, im Rahmen dieser neuen Disziplin werden pro Saison 17 Rennen zusammen mit den beiden schwächeren Klassen (125er und 500er) ausgetragen.

Der MotoGP ist die Königsdisziplin der Motorrad-WM für Straßenrennmaschinen, von der FIM wurde für diese Klasse folgendes Reglement festgelegt:

·

Technisches Reglement 2007

In der MotoGP Rennserie sind ausschließlich Viertaktmotoren mit bis zu 800 ccm Hubraum (bis 2006 waren es 990 ccm Hubraum) und maximal sechs Zylindern zugelassen, außerdem müssen die Motorräder in dieser Klasse Prototypen sein, das heißt sie müssen eigens für den Einsatz im MotoGP gefertigt werden.

Je nach Zylinderzahl gelten dabei die folgenden Mindestgewichte, wobei es erlaubt ist, zusätzlichen Ballast am Motorrad zu befestigen um das Mindestgewicht zu erreichen.

  • mit 2 Zylindern: 133,0 kg

  • mit 3 Zylindern: 140,5 kg

  • mit 4 Zylindern: 148,0 kg

  • mit 5 Zylindern: 155,5 kg

  • mit 6 Zylindern: 163,0 kg

Aktuelle MotoGP Viertaktmaschinen können bis zu 260 PS leisten (Saison 2006) – mit 2007 wurde der maximale Hubraum allerdings gesenkt um die Leistung einzudämmen. Die Rekordgeschwindigkeit im MotoGP erreichte Loris Capirossi, der Ducati-Werksfahrer, während einer Testfahrt vor der Saison 2004. Auf dem „Circuit de Catalunya“ in der Nähe von Barcelona erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 347,4 km/h – damit liegt dieser Geschwindigkeitsrekord nur knapp (15 km/h) hinter dem der Formel1

Punktesystem des Moto GP

  1. Platz

25 Punkte

  1. Platz

20 Punkte

  1. Platz

16 Punkte

  1. Platz

13 Punkte

  1. Platz

11 Punkte

  1. Platz

10 Punkte

  1. Platz

9 Punkte

  1. Platz

8 Punkte

  1. Platz

7 Punkte

  1. Platz

6 Punkte

  1. Platz

5 Punkte

  1. Platz

4 Punkte

  1. Platz

3 Punkte

  1. Platz

2 Punkte

  1. Platz

1 Punkt

 

In der Herstellerwertung punktet jeweils der beste Fahrer einer Marke, in der Teamwertung beide Akteure einer Mannschaft und der Fahrer mit de höchsten Punktezahl am Ende der Saison bekommt den Weltmeistertitel der Fahrerweltmeisterschaft verliehen.

Weltmeister seit dem 1. MotoGP

  • 2002: Valentino Rossi
  • 2003: Valentino Rossi
  • 2004: Valentino Rossi
  • 2005: Valentino Rossi
  • 2006: Nicky Hayden

---

Tag Cloud

---