星期日,  4. 十二月 2016  -  02:57:54
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Windhundrennen


Windhundrennen

Allgemeine Informationen

Windhundrennen ist ein Hundesport bei dem Windhunde auf einer ovalen Rennbahn oder im Gelände einem künstlichen Hasen nachhetzen. Windhundrennen ist nicht nur ein beliebter Publikumssport sondern auch ein besonderes Wetterlebnis, da das erfolgreiche Wetten auf Windhunde viel Erfahrung, Fachwissen und Fingerspitzengefühl erfordert. Die Rennen werden allerdings nicht nur zu kommerziellen Zwecken ausgetragen, sondern auch als Hobby, das es dem Hundebesitzer ermöglicht, den äußerst ausgeprägten Jagd- und Bewegungstrieb seines Windhundes zu befriedigen.

Geschichte

In Europa, vor allem in Großbritannien, wurden Windhunde ursprünglich zu Jagdzwecken verwendet. Der Besitz dieser edlen Tiere war dem Landadel vorbehalten. Der Sport wie wir ihn heute kennen entstand in den USA im Jahr 1912, als Owen Patrick Smith, der „Vater des amerikanischen Windhundrennens“, den mechanischen „Hasen“ erfand. Heute ist Windhundrennen nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien, Irland und Spanien ein beliebter Publikumssport.

Arten von Windhundrennen

Beim Windhundrennen unterscheidet man zwei Arten: das Rennen auf einer Rennbahn und das Coursing:

  • Windhundrennen auf der Rennbahn

Auf der Rennbahn geht es ausschließlich um die Geschwindigkeit. Der Hund, der als erster ins Ziel kommt gewinnt. Mindestens 6 Hunde jagen einem Köder in Form eines künstlichen Hasens hinterher. Dieser Hase ist eine von einer technischen Vorrichtung gezogene Attrappe, die aus einem Hasenfell oder aus einem Bündel Flatterband besteht. Ein Standard-Windhundrennen auf der Rennbahn (laut FCI-Regelwerk) besteht aus Vorläufen und Finale.

Funktionäre bei Rennen auf der Rennbahn

Beim Windhundrennen gibt es neben dem Schiedsgericht noch zahlreiche andere Funktionäre, die für den ordentlichen Ablauf des Rennens sorgen. Der Rennleiter ist für die technische und organisatorische Leitung des Rennens verantwortlich, das Zielgericht entscheidet über die Einlaufreihenfolge der Hunde, die Bahnbeobachter, üblicherweise vier, überwachen die Läufe und melden Unregelmäßigkeiten oder Verstöße dem Schiedsgericht, das Starterteam überprüft vor dem Rennen die Startboxen, die Aufstellung der Hunde sowie den Richtigen Sitz von Maulkörben und Renndecken. Weitere wichtige Funktionäre sind Zeitnehmer, Hasenzieher und Platztierarzt. Der Tierarzt muss während der gesamten Veranstaltung anwesend sein und führt eine allgemeine Untersuchung der Hunde durch, um zu prüfen, ob sie zugelassen werden können.
  • Coursing
Coursings sollen die Hetzjagd imitieren und werden im Gelände abgehalten. Beim Coursing starten immer zwei Hunde, die ein Team bilden sollen. Gemeinsam wenden sie verschiedene Techniken an, um die Beute zu erwischen. Beim Coursing geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Mehrere Coursingrichter bewerten das Verhalten der Hunde anhand folgender Kriterien: Kondition, Gewandtheit, Eifer, Intelligenz und Geschwindigkeit.

Unter Kondition versteht man beim Coursing die Widerstandskraft des Windhundes. Bewertet wird die Fähigkeit des Hundes, die Strecke in gutem physischem Zustand zu beenden. Die Gewandtheit eines Windhundes wird an blitzschnellen Richtungswechseln, am Überwinden von Hindernissen und beim Fangen der Beute gemessen. Ein eifriger Windhund verfolgt die Beute ohne Rücksicht auf Hindernisse und lässt sich durch Zwischenfälle wie Fall oder momentaner Sichtverlust, nicht ablenken. Unter Intelligenz versteht man die Verfolgungstaktik des Hundes. Die Schnelligkeit eines Hundes wird relativ in Bezug auf seinen Konkurrenten gemessen.

Die Aufgaben der Funktionäre beim Coursing (Richter, Coursingleiter, Feldbeobachter, Starter, Hasentechnik, Tierarzt) ähneln jenen der Rennfunktionäre.
  • Meisterschaftsrennen und Coursingmeisterschaften
Meisterschaftsrennen und Coursingmeisterschaften werden immer von einem FCI-Mitgliedsland veranstaltet. Die Windhunderennkommission (Cdl =Commission des Courses de Lévriers ) bestimmt Land und Veranstaltungsort zwei Jahre im Voraus. An FCI-Bahnrennen und Coursings können alle Windhundrassen der FCI Gruppe „10“ teilnehmen. Darunter fallen Afghane, Azawakh, Barsoi, Chart Polski, Deerhound, Galgo Español, Greyhound, Irish Wolfhound, Magyar Agar, Saluki, Sloughi, Whippet und das Italienische Windspiel. Der Greyhound ist die bekannteste Windhundrasse. Er ist der schnellste Hund der Welt und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Diese sehr alte Rasse entstand durch gezielte Züchtung auf den britischen Inseln, wo sie einst für die Hasenhetzjagd verwendet wurde.

Ausrüstung

Beim Rennen/Coursing tragen die Hunde spezielle Rennmaulkörbe, um Verletzungen zu vermeiden sowie Renndecken oder Halskrausen in verschiedenen Farben.

Vereine und Organisationen

FCI – Fédératin Cynologique Internationale

Die FCI ist die Weltorganisatin der Kynologie. Ihr Hauptsitz befindet sich in Thuin (Belgien) und sie umfasst heute 84 Mitglieds- und Partnerländer. Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) ist ebenfalls Mitglied der FCI.

Professionelle Windhundrennen und Wetten

In Österreich und Deutschland gibt es bei Hunderennen, unter anderem aus tierschutzrechtlichen Gründen, weder Preisgelder noch Wetten. In Großbritannien, den USA, Irland, Spanien und Australien werden Hunderennbahnen kommerziell betrieben. Dort wird, wie beim Pferderennen auf die Hunde gewettet. Das Wetten auf Windhunde ist keineswegs reine Glücksache. Es ist besonders wichtig, mit dem Sport gut vertraut zu sein, um beim Wetten Erfolg zu haben. Beim Windhundrennen wird üblicherweise das Totalisator-System angewendet.

Einige Wettmöglichkeiten beim Windhundrennen

  • Siegwette / Straight / Single / Win: Dies ist die einfachste Form auf Windhunde zu wetten. Man setzt auf einen Sieger und gewinnt nur, wenn dieser als erster die Ziellinie überquert.
  • Platzwette / Place: Man setzt nicht auf den Sieger, sondern wettet darauf, dass „sein“ Hund den ersten oder zweiten Platz gewinnt.
  • Show: Man wettet darauf, dass „sein“ Hund entweder den 1., 2., oder 3. Platz macht.
  • Across the board: Man schließt 3 verschiedene Wetten auf denselben Hund ab, und zwar Win, Place und Show. Wenn der Hund gewinnt, kassiert man die Gewinne aus allen drei Wetten. Wird der Hund Zweiter, gewinnt man Place und Show. Überquert der Hund als Dritter die Ziellinie, gewinnt man die Show-Wette.
  • Einlaufwette / Combination bet: Man setzt auf zwei bis vier Hunde und tippt auf deren genaue Platzierung.
  • Quiniela / Reverse Forecast (UK): Hier setzt man darauf, dass zwei Hunde den ersten und zweiten Platz belegen, wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt.
  • Perfecta / Exacta / Straight Forecast (UK): Man setzt auf zwei Hunde, die aber in der angegebenen Reihenfolge die Ziellinie überqueren müssen.
  • Trifecta / Tricast / Treble Forecast (UK): Man setzt auf drei Hunde, die in der angegebenen Reihenfolge die Ziellinie überqueren müssen.
  • Superfecta: Es wird auf vier Hunde gewettet, die in der angegebenen Reihenfolge die Ziellinie überqueren müssen.
  • Twin Trifecta: Eine „Twin Trifecta“ beinhaltet zwei Trifecta-Wetten in zwei Rennen. Man wählt seine Trifecta-Kombination für ein Rennen und tauscht dann das Ticket gegen eine zweite Trifecta im darauf folgenden Rennen ein.
  • Daily Double: Man setzt auf die Gewinner des ersten und zweiten Rennens an einem bestimmten Tag. Man muss seine Wetten vor Beginn des ersten Rennens abschließen.
  • Jackpot: Man setzt auf sechs Gewinner in sechs Rennen. Hier variieren die Regeln und Preise von Rennbahn zu Rennbahn.
  • Parlay / Accumulator / Multiple bet: Man platziert seine Wetten für zwei oder mehr Rennen gleichzeitig. Der Gewinn des ersten Rennens wird zum Einsatz des zweiten Rennens hinzugefügt und so weiter. Um die Parlay-Wette zu gewinnen, müssen alle Vorhersagen in allen Rennen stimmen. Wird ein Rennen verschoben, abgesagt oder endet mit einem Gleichstand, so wird die Parlay-Wette automatisch um ein Rennen reduziert.
  • Pick 3: Bei einer Pick 3-Wette sagt man die Gewinner von 3 aufeinander folgenden Rennen voraus.
  • Pick 6: Man sagt die Gewinner von 6 aufeinander folgenden Rennen voraus.
Die Regeln und Bezeichnungen für die einzelnen Wetten können je nach Land oder Rennbahn unterschiedlich sein, also ist es empfehlenswert sich beim Buchmacher zu erkundigen, bevor man seine Wetten platziert.

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